Wertestory über Tatkraft von Stephan Gingter

Tatkraft

Tatkraft bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen und Prozesse in die Wege zu leiten, um Ergebnisse zu erzielen. Dabei kommt es darauf an, andere Menschen mitzunehmen und gemeinsam Erfolge zu realisieren.

Meine persönlichen Werte ermittelte ich in einem Workshop des FWW. Es sind Tatkraft, Präsenz und Entspannung. Diese wurden zu wichtigen Wegbegleitern, die mir ein Kompass und gleichzeitig Ausdruck meiner Haltung sind. Ich nutze diese in meinem Elevator Pitch und damit in jeder Vorstellung meiner Person.

In mir lebt ein unbändiger Wille zur Tat! Dieser Wille begleitet mich schon mein Leben lang. Dabei bin ich ungeduldig und umsetzungsorientiert. Gerne übernehme ich Verantwortung und schiebe Prozesse an, um Ergebnisse zu erzielen. Meine Mitmenschen profitieren von meiner Tatkraft, denn ich nehme sie gerne mit, damit wir gemeinsam erfolgreich sind – durch Kraft und mit Tat.

Meine Tatkraft ist Motor meiner Handlungen. So übernehme ich gerne Verantwortung. Das ist auch ein Limit, denn in der Weiterbildung bin ich in unterschiedlichen Rollen aktiv. Nicht immer ist hier diese Kraft gefragt. So ergänzen sich meine Werte Präsenz und Entspannung. Präsenz bedeutet, bei anderen Menschen zu sein, sich in sie hineinzufühlen und für andere da zu sein. Das ist der Ausgleich zur in mir ruhenden Kraft. So gelingt es mir gut, diese zurückzunehmen, um anderen mehr Raum zu geben und Menschen auf deren Weg zu begleiten. Auch die Entspannung spielt hier eine wichtige Rolle. Dabei geht es darum, achtsam mit mir selbst – und auch mit anderen – umzugehen.

Die Tatkraft ist mein ständiger Begleiter – in Meetings, Projekten, im Alltag. Meine Kunden schätzen meine Tatkraft. Und so finde ich die Kundinnen und Kunden, die genau diesen Wert schätzen. Andere werden mich nicht buchen, und das ist gut so, denn dann bin ich nicht der richtige Partner. So kann ich meinen Werten gut treu bleiben.

Die Geschichte dazu?
Selbstredend durfte auch ich lernen, dass nicht jede Kundin und jeder Kunde so „tatendrangorientiert“ ist, sondern manchmal ein „kleines Pflaster“ für Mitarbeitende sucht, der Veränderungswille hingegen nicht vorhanden ist. Von diesen Kunden habe ich mich Stück für Stück getrennt und kann so meine Werte leben.

Krafträuber
Was mich Kraft kostet, sind Meetings und Projekte, bei denen zwar viel geredet, aber nichts umgesetzt wird. Und so trägt mein Wert mich durch meine Selbständigkeit, ohne Kraft und Energie zu kosten.

Mein Fazit
Erkenne und ermittle deine Werte und lebe sie mit Herzblut.